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Farbbereich-Test

Prüfe, wie originalgetreu dein Display Farben wiedergibt. Vollbildige, pixelgenaue Testmuster – Kanal-Verläufe, ein Farbsweep über das gesamte Spektrum, eine Graukeil-Rampe, Sättigungsverläufe und Vollfarben der Primär- und Sekundärfarben – zeigen Farb-Banding, Farbfehler und die effektive Bittiefe deines Panels. Jeder Verlauf ist auf echte 8-Bit-Stufen quantisiert, sodass Banding ehrlich sichtbar wird, ohne dass der Browser es wegglättet.

Bereit14 Testmuster
Rot-Verlauf1 / 14

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Worauf achten

Banding

Sichtbare Streifen in einem Verlauf statt einer gleichmäßigen Mischung. Weniger, weichere Bänder bedeuten höhere effektive Bittiefe und besseres Dithering.

Farbfehler

Ein Farbstich über die Weiß-, Grau- und Graukeil-Muster – oft Blau, Grün oder Rosa. Neutralgrau sollte wirklich grau wirken, ohne Farbe.

Bittiefe

8-Bit zeigt 256 Stufen pro Kanal, 10-Bit über eine Milliarde Farben. Günstigere 6-Bit-Panels nutzen FRC-Dithering, um 8-Bit anzunähern.

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Farbraum und Bittiefe

Zwei Eigenschaften entscheiden, wie gut ein Display Farben darstellt. Der Farbraum ist die Palette der Farben, die es erzeugen kann – der sRGB-Raum deckt die meisten Web- und Alltagsinhalte ab, während breitere Farbräume wie DCI-P3 und Adobe RGB gesättigtere Rot- und Grüntöne für Foto, Video und HDR bieten. Bittiefe ist, wie fein der Raum unterteilt ist: 8-Bit ergibt 256 Stufen pro Kanal (etwa 16,7 Millionen Farben), 10-Bit ergibt 1.024 Stufen (über eine Milliarde) für flüssigere Verläufe. Viele günstige Panels sind nativ 6-Bit und nutzen Frame Rate Control (FRC) – schnelles Wechseln zwischen benachbarten Stufen – um 8-Bit zu simulieren, was dieser Test in den dunkelsten Verlaufs-Stufen aufdecken kann.

Was Farb-Banding ist

Banding ist die sichtbare Stufenbildung in einem eigentlich gleichmäßigen Verlauf – deutliche Bänder einer flachen Farbe statt eines nahtlosen Übergangs. Es entsteht, wenn zu wenige verschiedene Stufen zur Verfügung stehen, um den Verlauf zu zeichnen, sodass benachbarte Pixel auf denselben Wert springen und einen Streifen bilden. Häufige Ursachen sind eine niedrige Panel-Bittiefe (6-Bit ohne gutes Dithering), eine aggressive Gamma-Kurve im Display oder der GPU, starke Kompression im Quellmaterial oder ein ICC-Profil und OSD-Einstellungen, die die Tonwertkurve strecken. Die Kanal- und Grauverläufe hier durchlaufen alle 256 8-Bit-Stufen, daher wirkt ein gut abgestimmtes 8-Bit- oder 10-Bit-Panel gleichmäßig, während ein schwächeres deutliche Ringe zeigt.

Farbfehler und Kalibrierung

Ein Farbfehler ist ein unerwünschter Farbstich im ganzen Bild – oft ein Blau-, Grün- oder Rosastich, der auf den Weiß-, Grau- und Graukeil-Mustern sichtbar wird. Er stammt meist von einem unkalibrierten Weißpunkt, einer ungewöhnlichen Farbtemperatur-Voreinstellung oder einer pro-Kanal-Verstärkung, die im Monitormenü falsch eingestellt ist. Die Vollfarben Weiß und Grau machen einen Farbstich am deutlichsten: Ein neutrales Panel zeigt sauberes, farbfreies Grau, während ein Stich es in Richtung einer Farbe verschiebt. Die Vollfarben der Primär- und Sekundärfarben (Rot, Grün, Blau, Cyan, Magenta, Gelb) prüfen die Farbreinheit – jede sollte sauber und vollständig gesättigt wirken, ohne Flecken oder eine Verschiebung zu einer benachbarten Farbe.

Deine Monitorfarbe verbessern

  • Stelle im OSD einen sinnvollen Startwert ein: wähle die sRGB- oder eine „Standard“/„Benutzerdefiniert“-Farbvoreinstellung und eine Farbtemperatur nahe 6500K (oft „Warm“ oder „Normal“ genannt) statt „Kühl“.
  • Wende ein gutes ICC-Profil an. Viele Monitore werden mit einem Werksprofil geliefert, und kalibrierte Profile für gängige Modelle sind weit verbreitet; ein Hardware-Kalibrator liefert das genaueste Ergebnis.
  • Aktiviere 10-Bit-Ausgabe, wo Panel, GPU und Kabel es unterstützen, und schalte alle Dithering-Optionen ein, um Banding auf 8-Bit- und 6-Bit+FRC-Panels zu verringern.
  • Gib dem Display 20–30 Minuten Aufwärmzeit, bevor du Farben beurteilst, und bewerte es bei gleichmäßigem, mittlerem Umgebungslicht statt in einem sehr hellen oder sehr dunklen Raum.