Retina-Display-Rechner
Finde heraus, ob ein Bildschirm bei dem Abstand, in dem du wirklich davor sitzt, „Retina“ ist – also so scharf, dass sich einzelne Pixel nicht mehr erkennen lassen. Gib die Auflösung, die Bildschirmdiagonale und deinen Abstand ein, und der Rechner liefert dir die Pixeldichte, die Winkelauflösung in Pixel pro Grad sowie ein klares Bestanden oder Nicht bestanden gegenüber dem etwa einer Bogenminute entsprechenden Limit des menschlichen Sehvermögens von 20/20.
Unterhalb der Auflösungsgrenze des Auges bei diesem Abstand – die Pixel verschmelzen zu einem durchgehenden Bild. Ab etwa 21.1" · 53.5 cm und weiter bleibt es Retina.
Was ein „Retina“-Display eigentlich bedeutet
„Retina“ ist Apples Marketingbegriff für einen Bildschirm, dessen Pixel bei normalem Sitzabstand zu klein sind, um sie einzeln aufzulösen – eine einzelne feste Spezifikation steckt nicht dahinter. Die Idee beruht auf der menschlichen Sehschärfe: Eine Person mit 20/20-Sehvermögen kann Details gerade noch im Abstand von etwa einer Bogenminute (1/60 Grad) unterscheiden. Nimmt ein Pixel einen kleineren Winkel ein, verschmilzt das Auge sie zu einem durchgehenden Bild, und das Pixelraster verschwindet. „HiDPI“ ist der herstellerneutrale Begriff für dieselbe Klasse hochauflösender Displays, bei denen das Betriebssystem die Oberfläche mit doppelter (oder höherer) Auflösung rendert und für zusätzliche Schärfe herunterskaliert.
Wie der Sitzabstand darüber entscheidet
Schärfe ist eine Frage des Winkels, nicht des Absolutwerts – der Abstand macht daher die halbe Rechnung aus. Entscheidend sind die Pixel pro Grad (PPD) – wie viele Pixel innerhalb eines Grads deines Sichtfelds liegen. Der Wert hängt sowohl von der Pixeldichte als auch vom Abstand ab: PPD ≈ PPI × Abstand (Zoll) × π/180. Rund 60 PPD entsprechen einem Pixel pro Bogenminute, dem Punkt, an dem das durchschnittliche Auge das Raster nicht mehr auflöst – deshalb setzt dieser Rechner ~60 PPD als Retina-Schwelle an. Da PPD mit zunehmendem Abstand steigt, wird jedes Display irgendwann „Retina“; die relevante Frage ist, ob es diese Schwelle bei dem Abstand erreicht, in dem du es tatsächlich nutzt.
PPI ist nicht PPD
Die Pixeldichte (PPI, Pixel pro Zoll) ist eine feste Eigenschaft des Panels: Auflösung geteilt durch physische Größe. Pixel pro Grad (PPD) ist das, was dein Auge tatsächlich empfängt, und hängt davon ab, wie weit du entfernt sitzt. Ein Smartphone mit 460 PPI und ein Fernseher mit 80 PPI können beide Retina sein, weil du das Smartphone einen Fuß entfernt hältst, aber zwei Meter vom Fernseher entfernt sitzt. Deshalb kann ein Hersteller einen Laptop, ein Smartphone und einen Desktop-Monitor bei ganz unterschiedlichen PPI-Werten alle „Retina“ nennen – jeder wird für seinen eigenen typischen Sitzabstand angegeben.
Typische Gerätewerte
- Moderne Smartphones: ~400–500 PPI, betrachtet aus ~10–14 Zoll Entfernung – komfortabel Retina.
- Apple-Laptops (MacBook Air/Pro): ~224–254 PPI bei ~18–24 Zoll – bei normaler Nutzung Retina.
- 27-Zoll-4K-Desktop-Monitor: ~163 PPI bei ~24 Zoll – erreicht die Schwelle gerade so.
- 27-Zoll-1440p-Monitor: ~109 PPI bei ~24 Zoll – scharf, aber aus der Nähe nicht ganz Retina.
- 4K-Fernseher (55 Zoll): ~80 PPI, betrachtet aus ~8 Fuß Entfernung – aus Sofa-Distanz problemlos Retina.
Related calculators
To look up a panel's raw pixel density on its own, the PPI Calculator works out pixels per inch, dot pitch, and physical size from resolution and diagonal — the starting point this Retina check builds on. To measure or verify your screen's dimensions directly, see What Is My Screen Size.
