Bildschirm-Einbrenn-Test
Prüfe dein Display auf Einbrennen und Bildspeicher. Gehe flächige Volltonfarben durch, um nach schwachen Geistern statischer Inhalte wie Taskleiste, Logo oder Game-HUD zu suchen, und starte danach den Pixel-Refresher, um vorübergehende Bildspeicher auszugleichen. Alles läuft im Browser – nichts wird hochgeladen.
Gehe flächige Volltonfelder durch und suche nach einem schwachen Geist statischer Inhalte.
← → zum Feldwechsel
Starte einen Pixel-Refresher, der Farben und rollende Balken durchläuft, um temporären Bildspeicher zu beseitigen.
Fotosensibilitäts-Warnung
Der Pixel-Refresher blitzt schnell wechselnde Farben und bewegte Balken. Verwende ihn nicht, wenn du oder jemand in der Nähe an fotosensibler Epilepsie leidet oder lichtempfindlich ist.
Läuft im Vollbild. Leertaste pausiert, Esc oder Fertig stoppt.
Ein vorübergehendes Geisterbild, das von selbst verschwindet, sobald der Bildschirm wechselnde Inhalte zeigt.
Dauerhafter, ungleichmäßiger Pixelverschleiß – am häufigsten bei OLED, AMOLED und Plasma.
Bildschirmschoner, Pixel-Shift, niedrigere Helligkeit und statische Taskleisten und HUDs verbergen.
Verwandte Tools: Totpixel-Test · Totpixel-Reparatur
Bildspeicher vs. dauerhaftes Einbrennen
Beides sieht ähnlich aus, ist aber nicht dasselbe. Bildspeicher (Image Retention) ist ein vorübergehendes Geisterbild, das entsteht, nachdem ein statisches Bild eine Weile auf dem Bildschirm lag; es verschwindet meist von selbst innerhalb von Minuten bis Stunden, sobald das Panel wechselnde Inhalte zeigt. Einbrennen ist dauerhafter, ungleichmäßiger Verschleiß der Pixel selbst – meist auf OLED- und AMOLED-Panels, wo stark angesteuerte Subpixel schneller altern und dunkler werden als ihre Nachbarn. Ein Geisterbild, das nach gemischter Nutzung verschwindet, war Bildspeicher; ein Geist, der nie ganz verschwindet, ist echtes Einbrennen.
Welche Bildschirme sind anfällig für Einbrennen
Emitter-Panels sind die gefährdeten, da jeder Pixel sein eigenes Licht erzeugt und mit Nutzung altert. OLED- und AMOLED-Displays – in Smartphones, High-End-TVs und einigen Laptops – sind am stärksten betroffen, ältere Plasma-TVs waren dafür berüchtigt. LCD- und LED-hinterleuchtete LCD-Bildschirme funktionieren anders: eine gemeinsame Hintergrundbeleuchtung scheint durch eine Flüssigkristallschicht, daher leiden sie selten unter echtem Einbrennen, zeigen aber temporären Bildspeicher und über Jahre hinweg Hintergrundbeleuchtungs-Alterung. Wenn dein Bildschirm LCD ist, ist ein bleibendes Geisterbild fast immer Bildspeicher, der verschwindet.
So testest du auf Einbrennen
- Dimme den Raum und erhöhe die Bildschirmhelligkeit, damit schwache Geisterbilder besser erkennbar sind.
- Öffne den Detektor und gehe jedes Volltonfeld durch. Ein 50%-Graufeld zeigt OLED-Verschleiß oft am deutlichsten.
- Suche nach einer statischen Form, die beim Feldwechsel bestehen bleibt – Taskleiste, Statusleiste, Senderlogo oder Game-HUD-Umrandung.
- Vollton-Felder in Rot, Grün und Blau können ungleichmäßigen Verschleiß in einem einzelnen Farbkanal aufdecken.
- Ein Geist, der nach wenigen Minuten normaler, abwechslungsreicher Nutzung verschwindet, ist Bildspeicher, kein dauerhaftes Einbrennen.
Einbrennen verhindern und verringern
- Verwende einen Bildschirmschoner oder eine Leerlauf-Abschaltung, damit statische Bilder nicht stundenlang stehen.
- Aktiviere Pixel-Shift / Bildverschiebung, falls dein TV oder Handy es bietet – es verschiebt das Bild über Zeit um einen Pixel.
- Senke die Gesamthelligkeit; stark angesteuerte Pixel altern am schnellsten.
- Verstecke Taskleiste, Dock und Bildschirm-HUDs, wenn möglich, oder blende sie automatisch aus.
- Varriere deine Inhalte und vermeide, einen einzelnen Kanal, ein Logo oder Menü lange auf dem Bildschirm zu lassen.
- Führe bei temporärem Bildspeicher den Pixel-Refresher unten aus oder spiele einfach eine Weile abwechslungsreiche Videos im Vollbild.
